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Nevada

Der wahre Wilde Westen

Erstausstrahlung im Herbst 2026

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NDR
&
Arte
Auftraggeber
2026
Produktionsjahr
45
Minuten
Länge

Nevada ist ein Land der Gegensätze. Endlose Wüsten und schneebedeckte Bergketten treffen auf die grellen Lichter von Las Vegas, alte Goldgräbergeschichten auf moderne Träume vom schnellen Glück. Seit über 150 Jahren zieht dieser Bundesstaat Menschen an, die hier ihr eigenes Abenteuer suchen. Der Film „Nevada – Der wahre Wilde Westen“ begibt sich mitten hinein in dieses faszinierende Land – und begegnet Menschen, die den Mythos des Westens bis heute lebendig halten.

Da ist Samantha Szesciorka, die mit ihren Mustangs durch die abgelegenen Gebirge Nevadas reitet. Tage - und manchmal wochenlang ist sie allein in der Wildnis unterwegs, folgt alten Pionierpfaden und erkundet einsame Täler, in denen noch immer wilde Pferde leben. Für sie ist Nevada ein Ort der Freiheit – eine Landschaft, die Raum für ein Leben jenseits der Zivilisation lässt.

Der Traum vom Glück zeigt sich hier in vielen Formen. In den Hügeln rund um Virginia City durchkämmen Hobby-Goldgräber den staubigen Boden auf der Suche nach den letzten Spuren des Edelmetalls, das einst den großen Goldrausch auslöste. Und nur wenige Stunden entfernt versucht Harrison, ein Student in Las Vegas, den Mechanismen des Glücksspiels auf den Grund zu gehen. Mit analytischem Blick und mathematischen Strategien will er verstehen, ob sich das Spiel der Casinos tatsächlich berechnen lässt – oder ob das Glück am Ende doch immer unberechenbar bleibt.

Doch Nevada trägt auch Spuren einer anderen, weniger bekannten Geschichte. In der Wüste nördlich von Las Vegas detonierten während des Kalten Krieges hunderte Atomtests. Der radioaktive Fallout traf Rancher, Familien und ganze Gemeinden – Menschen, die sich bis heute „Downwinder“ nennen. Ihre Geschichten erinnern daran, dass der Mythos des Westens auch Schattenseiten hat.

Am Pyramid Lake, im Gebiet des Paiute-Stammes, zeigt sich eine weitere Facette Nevadas. Der See gilt als eines der besten Forellenreviere der USA. Stammesmitglieder wie Robert Eagle und Sarah Mandell kümmern sich darum, dass die Fischbestände dieses einzigartigen Anglerparadieses erhalten bleiben. Währenddessen warten Fliegenfischer wie Robert „Captain Rob“ Hagerty und sein Freund Nico Sunseri stundenlang in ihrem Boot und hoffen auf den Moment, in dem eine der legendären Forellen anbeißt.

Aus diesen Begegnungen entsteht ein lebendiges Bild Nevadas: ein Land der großen Räume und großen Hoffnungen, geprägt von Menschen, die ihren eigenen Weg gehen – zwischen Wildnis und Neonlichtern, Geschichte und Gegenwart. „Nevada – Der wahre Wilde Westen“ erzählt von einem Bundesstaat, in dem der Geist des Westens bis heute spürbar ist.

 

Ein Film von Johannes Meier

Kamera: Johannes Meier, Paul Hartmann

Schnitt: Johannes Meier

Musik: Fabian Kratzer

Es ist ein raues Land und eine raue Landschaft. Du musst raus auf die kleinen Pfade, um es wirklich lieben zu lernen.

Samantha Szesciorka, Longrider

Es ist ein raues Land und eine raue Landschaft. Du musst raus auf die kleinen Pfade, um es wirklich lieben zu lernen.

Samantha Szesciorka, Longrider

Die Menschen im Film

Samantha Szesciorka

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Samantha Szesciorka lebt nahe Reno in Nevada und gehört zu den wenigen Menschen in den USA, die das Long Riding ernsthaft betreiben. Mit ihren Mustangs Sage und Fremont sowie ihrem Hund Juniper durchquert sie seit Jahren die Wüsten- und Berglandschaften des amerikanischen Westens – oft wochenlang und fernab jeder Infrastruktur. Ihre Reisen führen entlang alter Pony-Express-Routen, durch abgelegene Täler und über historische Trails Nevadas.

Dabei ist Samantha keine nostalgische Westernfigur, sondern eine moderne Abenteurerin, Historikerin und Geschichtenerzählerin. Früher arbeitete sie im Journalismus und für die US Army, heute dokumentiert sie ihre Expeditionen über ihre Plattform „Nevada Discovery Ride“. Ihre kleine Farm außerhalb von Reno teilt sie mit ihren Pferden, ihrem Hund Juniper, mehreren Katzen und einem Schwein.

Was Samantha antreibt, ist weniger Cowboy-Romantik als die intensive Erfahrung von Landschaft, Entschleunigung und Freiheit. Nevada, sagt sie, verstehe man erst wirklich, wenn man es im Tempo eines Pferdes durchquert.

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